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	<title>SPD München</title>
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		<title>Klaus Wowereit beim Jazzfrühschoppen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Kultur und Politik lassen sich trefflich verbinden. So etwa beim Jazzfrühschoppen, zu dem Hans-Ulrich Pfaffmann heuer den Regierenden Bürgermeister von Berlin begrüßte. Ob schwarz-gelbes Sparpaket, Staats- und Kommunalfinanzen oder Gesundheitsreform - es gab Einiges zu diskutieren am Sonntag. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kultur und Politik lassen sich trefflich verbinden. So etwa beim Jazzfrühschoppen, zu dem Hans-Ulrich Pfaffmann heuer den Regierenden Bürgermeister von Berlin eingeladen hat. Ob schwarz-gelbes Sparpaket, Staats- und Kommunalfinanzen oder Gesundheitsreform &#8211; es gab Einiges zu diskutieren am Sonntag.</strong></p>
<p>
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</a>
&#8220;Hiermit ist der Beweis erbracht&#8221;, freute sich der Gastgeber des &#8220;Jazzfrühschoppen&#8221; Hans-Ulrich Pfaffmann, &#8220;die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten können nicht nur große Städte gut regieren, sondern auch gut Wetter machen!&#8221; Da spricht Erleichterung aus dem Münchner Vorsitzenden, denn bei Nieselnebel ist der Biergarten nur halb so schön.</p>
<p>Das gilt auch für den Rundumschlag eines talentierten Rhetorikers wie Klaus Wowereit. Der Regierende Bürgermeister Berlins und stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD unterhält mit Spitzen im Wortspiel gegen die Regierungsmannschaft:</p>
<p>
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</a>
&#8220;Die Bundesregierung ist die größte Nicht-Regierungs-Organisation in Deutschland: N G O&#8221; (von englisch Non-Governmental Organization), wobei das &#8220;NGO&#8221; sich trefflich &#8220;Angie Oh!&#8221; aussprechen lässt&#8230; Komisch findet Wowereit das aber nicht, denn &#8220;Deutschland hat etwas Besseres verdient!&#8221;</p>
<p>Es könne doch nicht sein, schimpft er, dass bei den Arbeitslosen gespart werde und bei der Wirtschaft nicht. Es könne doch nicht sein, dass in der Gesundheitspolitik bald nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Steigerungen bei den Kosten geradestehen müssten. Es könne doch nicht sein, dass weiter ganze Bevölkerungsgruppen ökonomisch isoliert würden, weil sie sich trotz Vollzeit-Arbeit kein Theater, Kino oder Restaurant leisten könnten &#8211; &#8220;auch das ist eine Form von Ausgrenzung!&#8221;</p>
<p>Das Ganze lasse sich allerdings nicht durch ein emsiges Bekraxeln eines sogenannten Bildungsgipfels beheben, wie das die Kanzlerin offenbar gedacht habe. &#8220;Leider war das bestenfalls ein Bildungs-Maulwurfshügel&#8221;, spottet Wowereit.</p>
<p>
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</a>
Wowereit hatte für Pfaffmanns Jazzfrühschoppen &#8220;unter zwei Bedingungen&#8221; zugesagt, erklärt der Gastgeber: A) dürfe es nicht regnen und B) müsse es voll sein. Hängt ein bisschen voneinander ab, deshalb umso größer die Freude über den vollen &#8220;Schlösselgarten&#8221; bei milden 20 Grad. Im Anschluss an die Rede des Berliner Stargasts haben Münchner und Berliner noch Zeit, mit ihm bei einer Maß ein paar Worte zu wechseln. Die Gelegenheit lässt sich eine aristokratisch angehauchte Wahlmünchnerin nicht entwischen, auch wenn sie normalerweise eher nicht so häufig auf SPD-Veranstaltungen ist: &#8220;Ick stamme aus Berlin &#8211; doch klar, dass ick heute hier bin!&#8221;</p>
<p>
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</a>
Die Musik von &#8220;Young Nova Express&#8221; mit Christofer Varner verleiht so gewichtigen Themen wie Sparpaket, Finanzen und Gesundheit zusätzlichen Schwung am Sonntagvormittag. Der Biergarten feiert weiter zu Jazzklängen, während Klaus Wowereit &#8220;nach Bayern&#8221; muss, genauer, nach Freising, und dann nach Berlin. Die Münchner lassen sich&#8217;s derweil noch lange im Schlösselgarten gutgehen.</p>
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		<title>Herzlich Willkommen!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere neue Homepage ist ein Angebot zum Mitmachen. Wir informieren Sie über alles, was rund um die Münchner SPD und die Stadt München passiert – vor allem politisch natürlich. Wir begründen unseren Anspruch, die München-Partei zu sein.
Wir interessieren uns für Ihre Meinung, Ihre Fragen und Ihre Anliegen. Schreiben Sie uns – direkt im Kontaktformular unter Service, oben im Menü, oder einfach unter einem Artikel oder bei einem unserer Diskussionsthemen. Beleben Sie die Politische Kultur in der Landeshauptstadt München.
Nach kurzer Zeit erscheint Ihr Beitrag dann online. Politik soll keine Einbahnstraße sein. ...]]></description>
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</a>

<p>Unsere neue Homepage ist ein Angebot zum Mitmachen. Wir informieren Sie über alles, was rund um die Münchner SPD und die Stadt München passiert – vor allem politisch natürlich. Wir begründen unseren Anspruch, die München-Partei zu sein.</p>
<p>Wir interessieren uns für Ihre Meinung, Ihre Fragen und Ihre Anliegen. Schreiben Sie uns – direkt im Kontaktformular unter Service, oben im Menü, oder einfach unter einem Artikel oder bei einem unserer Diskussionsthemen. Beleben Sie die Politische Kultur in der Landeshauptstadt München.</p>
<p>Nach kurzer Zeit erscheint Ihr Beitrag dann online. Politik soll keine Einbahnstraße sein. Demokratie lebt vom Mitmachen – was meinen Sie?</p>
<p>Beste Grüße,</p>
<p>Ihr</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.spd-muenchen.de/wp-content/gallery/artikel_willkommenstext/unterschrift_pfaffmann.jpg" alt="" width="175" height="104" /></p>
<p><a href="http://www.hans-ulrich-pfaffmann.de/" target="_blank">Hans-Ulrich Pfaffmann</a></p>
<p>Vorsitzender</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Protest gegen BAfög-Stopp im Bundesrat</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Zacharias: "Die bayerische Staatsregierung stellte sich bei der BAföG-Erhöhung als erste quer. Sie ist schuld daran, dass auch zum nächsten Wintersemester sozial schwächer gestellte Studierende jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Das nationale Stipendienprogramm als Taschengeld für die eh schon Privilegierten nickte die CSU dafür einfach ab. ..." ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span><img src="http://www.spd-landtag.de/bilder_neu/Abgeordnete2008/Zacharias_Isabell.jpg" alt="Abgeordnete2008/Zacharias_Isabell.jpg" align="left" /> <strong>Hochschulsprecherin Zacharias: Studierende werden veräppelt</strong></span></h3>
<p>Die SPD-Hochschulsprecherin und stellvertretende Münchner Vorsitzende <strong>Isabell Zacharias</strong> hat die Verhinderung der BAföG-Erhöhung durch den Bundesrat  scharf kritisiert:</p>
<p><strong>„Die bayerische Staatsregierung stellte sich bei der  BAföG-Erhöhung als erste quer. </strong>Sie ist schuld daran, dass auch zum  nächsten Wintersemester sozial schwächer gestellte Studierende jeden  Cent zweimal umdrehen müssen. Das nationale Stipendienprogramm als  Taschengeld für die eh schon Privilegierten nickte die CSU dafür einfach  ab. Hier folgt Bayern wieder mal dem Matthäus-Prinzip: Wer hat, dem  wird gegeben, der Rest bleibt auf der Strecke.&#8221;</p>
<p align="justify"><em>Die Steigerung des Bafög-Satzes um zwei Prozent sowie  die Diskussion um eine verfasste Studierendenschaft waren Reaktionen  auf die landesweiten Studierenden-Proteste letzten Jahres. </em></p>
<p align="justify"><strong>Isabell  Zacharias bedauert, dass auf Worte wieder mal keine Taten folgten</strong>: „Als  die Studierenden auf der Straße standen, waren von Bayern keine Zweifel  an der BAföG-Erhöhung zu hören.&#8221;Jetzt, wo sie wieder in den Hörsälen  sitzen, wird ihnen das versprochene Geld vor der Nase weggezogen.&#8221;</p>
<p align="justify">
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</a>
<strong>&#8220;Damit hat die CSU-FDP-Staatsregierung erneut bewiesen, dass ihr die  Bedürfnisse der Studierenden egal sind. </strong>Erst stellte sie sich  einer Demokratisierung der Hochschule in den Weg, indem sie die  verfasste Studierendenschaft ablehnte, und jetzt verschärft sie die  soziale Selektion an den Hochschulen durch den Stopp der BAföG-Erhöhung.  Die Studierenden dürfen sich veräppelt fühlen.&#8221;</p>
<p>(09.07.2010)</p>
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		<title>Ganztagsbetreuung: München auf dem richtigen Weg, Bayern im Abseits</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Pfaffmann: „Die SPD-geführte Stadt München macht vor, wie es gehen kann. Aber die schwarzgelbe Staatsregierung lässt die Kommunen beim Ausbau der Ganztagsbetreuung im Regen stehen. Diese Politik ist nicht nur familienfeindlich, sondern auch kommunalfeindlich“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Pfaffmann: „Die SPD-geführte Stadt München macht vor, wie es gehen kann. Aber die schwarzgelbe Staatsregierung lässt die Kommunen beim Ausbau der Ganztagsbetreuung im Regen stehen. Diese Politik ist nicht nur familienfeindlich, sondern auch kommunalfeindlich“.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>„Es hat sich mittlerweile herumgesprochen</strong>: Eine qualitativ hochwertige Betreuung der Kinder nach der Schule ist für die Familien in München und Bayern entscheidend – einerseits, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen und andererseits, um die individuelle Förderung der Kinder voranzutreiben.“</p>
<p>„<strong>Deshalb setzt die SPD seit Jahren auf den Ausbau von Ganztagsschulen und Kindertagesstätten</strong>. In München wurde in den letzten Jahren unter sozialdemokratischer Verantwortung die Zahl der Ganztagsplätze mehr als verdoppelt. Zählt man alle Betreuungsplätze zusammen, erreicht München einen Versorgungsgrad von über 60 Prozent. Das ist allerdings noch nicht genug, deswegen wird die Münchner SPD den Ausbau der Kinderbetreuung weiter vorantreiben.“</p>
<p><strong>„Unser Ziel ist, dass es für 80 Prozent aller Kinder in München Ganztagsplätze gibt</strong>. Sei es in Ganztagsschulen, Tagesheimen oder Horten. Dies ist auch ein Ergebnis des wachsenden Bedarfes: über 80 Prozent der Eltern sprechen sich beispielsweise für eine Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder aus.“</p>
<p>„<strong>Beschämend ist dagegen der Freistaat Bayern unter der CSU-FDP-Regierung aufgestellt. </strong>Die aktuelle Veröffentlichung des Landesjugendamtes zeigt ein schlechtes Bild beim Ausbau der Ganztagsschulen. Danach liegt der Versorgungsgrad an allen knapp 4100 allgemeinbildenden Schulen in Bayern lediglich bei 26 Prozent bei den offenen Ganztagsangeboten. Noch düsterer sieht es bei den gebundenen Ganztagsschulen aus!“, kritisiert Pfaffmann.</p>
<p>Volksschulen:  19 Prozent (Von 2858 Volksschulen 527 mit Ganztagsangebot)</p>
<p>Realschulen: 4 Prozent (Von 352 Realschulen 13 mit Ganztagsangebot)</p>
<p>Gymnasien 2 Prozent (Von 408 Gymnasien 7 mit Ganztagsangebot)</p>
<p>Insgesamt halten von allen knapp 4100 allgemeinbildenden Schulen in Bayern lediglich 15 Prozent ein Ganztagsangebot der gebundenen Form vor.</p>
<p>„<strong>Dies ist ein beschämendes Bild, das die CSU in Sachen Ausbau der Ganztagsbetreuung abgibt.</strong> Es zeigt sich, dass die Christsozialen dem so wichtigen Ausbau der gebundenen Ganztagsschule wenig Bedeutung zukommen lassen. Die CSU ist eben nicht die Partei der Familien, auch wenn sie das gern glauben machen will. Das Gegenteil ist der Fall“, so der Münchner SPD Vorsitzende Hans-Ulrich Pfaffmann.</p>
<p><strong>„Dass die CSU- und FDP-geführte Staatsregierung die Ganztagsbetreuung eher hindert als fördert, hat sie erst kürzlich bewiesen</strong>: Meinen Antrag auf einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagesplatz an allen Schulen hat sie wieder abgelehnt.“</p>
<p><strong>„Die schwarzgelbe Staatsregierung lässt beim Ausbau der Ganztagsbetreuung die Kommunen im Regen stehen</strong>. Sie betreibt somit nicht nur eine familienfeindliche, sondern auch eine kommunalfeindliche Politik“.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bayerns Bildungswesen weiter ungerecht</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA["Wir freuen uns natürlich mit den bayerischen Schülerinnen und Schülern über die guten Ergebnisse im nationalen Vergleich. Leider bedeutet das gute Abschneiden bei der nationalen Vergleichsstudie nicht, dass wir im internationalen Vergleich mithalten können", erklärt der SPD-Bildungsexperte und Münchner Vorsitzende Hans-Ulrich Pfaffmann.

Wie sieht es mit der Chancengerechtigkeit aus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bayerns Bildungswesen muss Weltmeister werden und nicht  Regionalligameister</h3>
<p><span><img src="http://www.spd-landtag.de/bilder_neu/Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg" alt="Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg" align="left" /> <strong>Bildungsexperte Pfaffmann beklagt die unverändert schlechte  Chancenverteilung</strong></span></p>
<p>&#8220;Wir freuen uns natürlich mit den bayerischen Schülerinnen und  Schülern über die guten Ergebnisse im nationalen Vergleich; leider  bedeutet das gute Abschneiden bei der nationalen Vergleichsstudie nicht,  dass wir im internationalen Vergleich mithalten können&#8221;, erklärt der  SPD-Bildungsexperte und Vorsitzende des bildungspolitischen Ausschusses  im Bayerischen Landtag, <strong>Hans-Ulrich Pfaffmann</strong>, zu den  Zahlen der Pisa-Nachfolgestudie zum Schulerfolg. Pfaffmann: &#8220;Bayern ist  erster in der Regionalliga. Das ist kein Grund zum Jubeln.&#8221;</p>
<p>
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</a>
&#8220;Was  für die Kompetenzwerte gilt, gilt für die Verteilung von Chancen erst  recht&#8221;, so der SPD-Bildungssprecher weiter. &#8220;Wenn ein Akademikerkind  eine fast siebenmal höhere Chance auf einen guten Schulabschluss hat als  ein Facharbeiterkind, dann ist das in der Kategorie Chancenausbeute ein  grottenschlechtes Ergebnis. Und übrigens: Bayern wird da nicht besser,  auch nicht unter dem Kultusminister Spaenle.&#8221;</p>
<p>Das Ergebnis der IQB-Studie verbessert übrigens nicht die bestehenden  bayerischen Probleme, stellt Pfaffmann weiter fest. &#8220;Leistungsdruck,  Angst beim Übertritt, große Klassen vor allem in den Realschule und  Gymnasien, Lehrermangel und fehlende Investitionen in den  Bildungsbereich sind weiterhin kein Grund zum Jubeln für den  Kultusminister.&#8221;</p>
<p>(23.06.2010)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Olympia 2018 rückt näher nach München</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 12:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[olympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Ernennung zur ‚Candidate City‘ ist ein wichtiger Schritt Richtung Olympia“, erklärt der Münchner SPD-Vorsitzende Hans-Ulrich Pfaffmann, „ich bin zuversichtlich, dass wir jetzt auch das Rennen machen und München die erste Stadt wird, in der sowohl im Sommer als auch im Winter Olympische Spiele stattgefunden haben.“ 

Was Pfaffmann zu den Bedenken sagt? ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>München ist „Candidate City“ und damit einen großen Schritt näher an den Winterspielen 2018</strong></h3>
<p>
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</a>
<strong>München ist jetzt gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen offizieller Bewerber für die Olympischen Winterspiele 2018. Gut für München, weiß der Unterbezirksvorsitzende Hans-Ulrich Pfaffmann, MdL. Nun gelte es, sich in der Schlussrunde gegen Pyeongchang (Südkorea) und Annecy (Frankreich) durchzusetzen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Die Ernennung zur ‚Candidate City‘ ist ein wichtiger Schritt Richtung  Olympia“, erklärt Pfaffmann, „ich bin zuversichtlich, dass wir jetzt auch das Rennen machen und München die erste Stadt wird, in der sowohl im Sommer als auch im Winter Olympische Spiele stattgefunden haben.“</p>
<p>„Selbstverständlich bin ich davon überzeugt, dass sich das für München auch auszahlen wird. Wir nehmen die Bedenken dabei nicht auf die leichte Schulter und freuen uns auch über die kontroverse Diskussion – die gehört bei so einer wichtigen Frage natürlich dazu“, so Pfaffmann weiter.</p>
<p>„Bei der Bewerbung für Olympia 1972 gab es übrigens eine ganz ähnliche Debatte. München ´72 hat der ganzen Region wichtige Impulse und Einrichtungen gegeben, von denen wir langfristig profitieren. Bei allen Bedenken sollte nicht vergessen werden, welche <em>Chancen</em> die Olympischen Winterspiele für München und Bayern bedeuten.“</p>
<p>„Die Bewerbungsgesellschaft hat offensichtlich gute Arbeit geleistet – wir wünschen Ihr weiter viel Erfolg und das Quentchen Glück auf der Zielgeraden.“</p>
<p><a title="Linksklick öffnet ein neues Fenster." href="http://www.muenchen2018.org/" target="_blank">Zur Homepage der Bewerbungsgesellschaft geht&#8217;s hier:  http://www.muenchen2018.org/</a></p>
<p><em>Zur Pressemitteilung der Stadtratsfraktion &#8211; <a href="http://www.spd-rathausmuenchen.de/show/3404521.html" target="_blank">bitte hier klicken</a>.<br />
</em></p>
<p><em>Zur Pressemitteilung der Landtagsfraktion <a href="http://www.spd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=12805&amp;nav=aktuell" target="_self">klicken Sie sich hier</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Olympia 2018: &#8220;Geschlossene Anstrengung nötig&#8221;</title>
		<link>http://www.spd-muenchen.de/?p=3750</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[olympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ehemalige Spitzensportler Willy Bogner stellte bei einem Besuch in der SPD-Landtagsfraktion die zahlreichen Vorteile heraus, die für München, Bayern und ganz Deutschland durch eine Austragung der Olympischen Spiele entstehen würden, womit er nicht nur finanzielle Gewinne meinte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Wintermärchen in Oberbayern? Willy Bogner wirbt im Landtag für Olympia 2018</h3>
<p><span><strong>Der Vorsitzende der <a title="Linksklick öffnet ein neues Fenster." href="http://www.muenchen2018.org/" target="_blank"> Bewerbungsgesellschaft</a> erläutert Konzept für umweltfreundliche und  nachhaltige Winterspiele </strong></span></p>
<p>Der ehemalige Spitzensportler Willy Bogner stellte bei einem  Besuch in der SPD-Landtagsfraktion die zahlreichen Vorteile heraus, die  für München, Bayern und ganz Deutschland durch eine Austragung der  Olympischen Spiele entstehen würden, womit er nicht nur finanzielle  Gewinne meinte. Ähnlich wie bei der Fußball-WM 2006 erwartet Bogner für  die Spiele 2018 einen großen Imagegewinn für das Land. Um den Zuschlag  zu erhalten, seien „geschlossene Anstrengungen nötig, auch die  SPD-Fraktion spielt hierbei eine wichtige Rolle&#8221;, erläuterte der heutige  Modeunternehmer.</p>
<div>
<p>Sollten die Spiele in München ausgetragen werden, hat sich Bogner  ehrgeizige Ziele gesetzt: Olympia kann ohne Kostenbeteiligung des  Steuerzahlers finanziert werden, etwa durch den Gewinn von  Privatinvestoren oder die Erzielung von Fernsehgeldern. Außerdem hat  Bogner den Anspruch, dass die Winterspiele in München „die  umweltfreundlichsten und nachhaltigsten Spiele der letzten 20 Jahre&#8221;  werden sollen.</p>
<p>Die SPD-Fraktion unterstützt die Münchner Bewerbung geschlossen und  würde dieses einmalige Sportereignis sehr gerne in München und Umgebung  begrüßen.</p>
<p><img src="http://www.spd-landtag.de/bilder_neu/Bilder2010/100616MR_Bogner.jpg" border="0" alt="" width="360" height="293" /></p>
<p><em>Willy Bogner (rechts) mit Fraktionschef Markus Rinderspacher bei der  Landtags-SPD.</em></div>
<p>(16.06.2010)</p>
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		<title>Pfaffmann: CSU verantwortlich für den Niedergang der Hauptschulen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 12:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA["Das Mittelschulkonzept der Staatsregierung wird den dramatischen Schülerrückgang an den Hauptschulen nicht stoppen können", prognostiziert der Vorsitzende der Münchner SPD und Bildungsexperte im Landtag, Hans-Ulrich Pfaffmann, nach der Veröffentlichung der ersten Übertrittszahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><img src="http://www.spd-landtag.de/bilder_neu/Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg" alt="Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg" align="left" /> <strong>Staatsregierung muss angesichts der jetzt bekannt gewordenen  Zahlen ihre dogmatische Haltung in der Schulpolitik aufgeben und  Reformschulen zulassen</strong></span></p>
<p>&#8220;Das Mittelschulkonzept der Staatsregierung wird den  dramatischen Schülerrückgang an den Hauptschulen nicht stoppen können&#8221;, prognostiziert der Vorsitzende der Münchner SPD und Bildungsexperte im Landtag, <strong>Hans-Ulrich Pfaffmann</strong>, nach der Veröffentlichung der ersten Übertrittszahlen. &#8220;Es zeigt sich,  dass auch die angekündigte Mittelschule diese Entwicklung nicht  aufhalten kann.&#8221; Pfaffmann: &#8220;Der Schülerrückgang belegt erneut einen  dringenden politischen Handlungsbedarf. Es rächt sich, dass die  Staatsregierung jahrelang versäumt hat, die demografische Entwicklung in  Bayern und die modernen pädagogischen Erfordernisse mit nachhaltigen  Bildungsreformen zu beantworten. Deshalb trägt die CSU in Bayern die  volle Verantwortung für den Niedergang der bayerischen Hauptschulen.&#8221;</p>
<p>Angesichts des immer deutlicher werdenden Übertritts der  Schülerinnen und Schüler an Gymnasien fordert Pfaffmann als Vorsitzender des Bildungs-Ausschusses die Staatsregierung  erneut auf, ihre dogmatische Haltung in schulpolitischen Fragen  aufzugeben und Reformschulen zuzulassen. Auch der immer höhere  Schülerzulauf an Gymnasien und Realschulen erfordere eine politische  Reaktion. So seien die Rahmenbedingungen an Realschulen und Gymnasien  durch deutlich mehr Lehrereinstellungen an die geänderte Situation  anzupassen.</p>
<p>„Die zugespitzte Lage an bayerischen Schulen, vor allem in  Bezug auf den Übertritt der Schüler an weiterführende Schulen, ist  Ausdruck des Scheiterns der CSU in der bayerischen Bildungspolitik.&#8221;</p>

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<p>(15.06.2010)</p>
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		<title>Die Umfrageritits ersetzt keine vernünftige Schulpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 10:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Münchner Vorsitzende und Bildungsexperte im Landtag, Hans-Ulrich Pfaffmann, kritisiert die Online-Befragung von Bayerns Kultusminister Spaenle: "Damit will der Minister die Probleme mit dem Übertrittsverfahren zu vertuschen. Dabei ist Spaenle nahezu jedes Mittel recht." Pfaffmann zweifelt die positive Darstellung dieser Schulbefragung zum Übertrittsverfahren nach der Grundschule an: „Die Ergebnisse werden geschönt, die Umfrage ist nicht repräsentativ."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><img src="http://www.spd-landtag.de/bilder_neu/Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg" alt="Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg" align="left" /> <strong>Scharfe Kritik des SPD-Bildungssprechers Hans-Ulrich Pfaffmann  an Online Befragung von Kultusminister Spaenle zum Übertrittsverfahren</strong></span></p>
<p>Der Münchner Vorsitzende und Bildungsexperte im Landtag, <strong>Hans-Ulrich Pfaffmann</strong>, kritisiert die Online-Befragung von Bayerns Kultusminister Spaenle: &#8220;Damit will der Minister die Probleme mit dem Übertrittsverfahren  zu vertuschen. Dabei ist Spaenle nahezu jedes Mittel recht.&#8221;  Pfaffmann zweifelt die positive Darstellung dieser Schulbefragung zum  Übertrittsverfahren nach der Grundschule an: „Die Ergebnisse werden  geschönt, die Umfrage ist nicht repräsentativ.&#8221;</p>
<p>Immerhin haben die allermeisten der Elternbeiräte die jahrelange  Kritik Pfaffmanns bestätigt, dass der Leistungsdruck an den Grundschulen im  Hinblick auf das Übertrittsverfahren enorm und somit nicht kindgerecht  sei. Trotzdem zweifelt der SPD-Bildungssprecher die  Ergebnisse an. So wurden von 2500 Schulen lediglich 700 befragt, wobei  dann 512 Fragebögen zurückkamen. „Dass sich Spaenle durch die  Online-Befragung in der CSU-Schulpolitik bestätigt sieht, ist in die  Kategorie ‚Beschönigen und Wegdiskutieren&#8217; einzuordnen. Dafür muss jetzt  eine Online-Befragung herhalten.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die entscheidenden Fragen wurden überhaupt nicht gestellt&#8221; , kritisiert  Pfaffmann. &#8220;So wurde nicht gefragt, wie die Eltern das  Übertrittsverfahren grundsätzlich bewerten und ob sie eine Selektion der  Kinder im 10. Lebensjahr für richtig oder falsch halten. Auch nach der längeren gemeinsamen Schulzeit hat man Eltern und Grundschullehrerinnen und -lehrer nicht gefragt. Deshalb ist es nicht zulässig, mit  dieser Online-Befragung die Schulpolitik der  Selektion der Kinder im 10. Lebensjahr zu legitimieren.&#8221;</p>
<p>Außerdem muss sich Spaenle den Vorwurf der selektiven Information der  Öffentlichkeit gefallen lassen, nachdem er sich offensichtlich weigert,  die kompletten Befragungsergebnisse zur Verfügung zu stellen.  Pfaffmann: „Da drängt sich die Frage auf: Was will Spaenle  verheimlichen? Sind etwa die Ergebnisse doch nicht so gut wie Spaenle tut?&#8221; Deswegen fordert der  SPD-Bildungssprecher eine Vorstellung der gesamten Befragungsergebnisse  im Bildungsausschuss des Landtags.</p>
<p>Im Übrigen verlangt Pfaffmann, endlich die bereits vorhandenen  Erkenntnisse in konkrete Politik umzusetzen. „Es braucht keine  Online-Befragungen, um zu wissen, dass ein enormer Leistungsdruck auf den  Kleinsten lastet &#8211; gerade vorm Übertrittszeugnis. Es braucht auch keine  Umfrage, um zu wissen, dass Nachhilfe den Schulalltag schon in  der Grundschule immer stärker beherrscht. Und es braucht auch keine weitere Umfrage,  um zu wissen, dass die Schul- und Versagensangst schon bei den  Grundschülerinnen und -schülern zu gesundheitlichen Problemen führt. Es braucht keine  Untersuchung, um zu wissen, dass die Schulprobleme in immer stärkerem  Maße zu Familienproblemen werden.&#8221;</p>
<p>„Das ist seit langem bekannt und vielfach bewiesen&#8221;, stellt Pfaffmann  fest. „Spaenle versucht jetzt, mit einer höchst zweifelhaften Umfrage  alle diese Erkenntnisse vom Tisch zu wischen, um seine eiskalte  Schulpolitik zu rechtfertigen und schöne Bilder zu zeichnen.&#8221; Der  SPD-Bildungssprecher fordert erneut ein Umdenken und eine nachhaltige  Diskussion über Schulkonzepte der Zukunft statt immer wieder eine  Schulpolitik der eigenen Rechtfertigung zu machen.</p>
<p>„Auch diese Umfrage wird in den Schubladen des Ministerschreibtisches  verschwinden, wie so viele andere. Auch wird sich mit dieser Umfrage nichts an den Schulen ändern. Deswegen sind solche Umfragen  rausgeschmissenes Geld. Die Umfrageritits ersetzt keine vernünftige  Schulpolitik. Dies ist eine fatale Politik, die darauf abzielt, mit  aller Macht Ergebnisse, die in das CSU-Konzept passen, regelrecht herbeizufragen. Auch die beste Umfrage kann das Übertrittsverahren à la  CSU nicht rechtfertigen. Das Übertrittsverfahren ist weder kindgerecht  noch pädagogisch zu begründen. Es erzeugt Leistungsdruck, Schulangst und  vergällt den Kindern die Freude am Lernen und an der Schule. Dies kann  auch durch Umfragen nicht weginterpretiert werden. Einzig sinnvolle  Lösung ist die Abschaffung des unseligen Überrittsverfahrens und die  Einführung einer längeren gemeinsamen Schulzeit.&#8221;</p>
<p>(11.06.2010)</p>
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		<title>Bilanz der Bildungsreformen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 09:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hanitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres protestieren Schüler und Studierende in München gegen schlechte Lehr- und Lernbedingungen. Die Fortsetzung des Protests, der sich im Winter in den Hörsälen der Hochschulen manifestiert hat, zeigt, dass der Ärger trotz der Justierungen der Staatsregierung ungebrochen ist.
Isabell Zacharias zieht eine kritische Bilanz der Reformversuche des Wissenschaftsministers:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres protestieren Schüler und Studierende in München gegen schlechte Lehr- und Lernbedingungen.  Die Fortsetzung des Protests, der sich im Winter in den Hörsälen der Hochschulen manifestiert hat, zeigt, dass der Ärger trotz der Justierungen der Staatsregierung ungebrochen ist.<br />
<strong>Isabell Zacharias</strong>, MdL, Hochschulexpertin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende der Münchner SPD, zieht eine kritische Bilanz der Reformversuche des Wissenschaftsministers:</em></p>
<p><strong>
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</strong><strong>I.	Bologna</strong></p>
<p>Bayern hat sich bei den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen wesentlich auf den Feinjustierungen ausgeruht, die auf Bundesebene beschlossen wurden.  Die vorgestellten Leitlinien werden Probleme mittelfris-tig  nur lindern, nicht lösen. Dass Studierbarkeit erreicht werden soll, darf nicht der Maßstab für die Hochschulpolitik sein. Die Studierbarkeit eines Studiengangs sollte doch Grundvoraussetzung sein. Gerade diese Sichtweise unterstreicht, dass Hochschulpolitik in Bayern zum Mängelmanagement verkommen ist.<br />
Das zeigt auch die gesamte Bologna-Reform, für die in Bayern kein zusätzlicher Cent bereitgestellt wurde.  Die jetzt vorgestellten Leitlinien sind zweifelsohne ein richtiger Schritt – mehr aber auch nicht. Vor allem kommen sie zehn Jahre zu spät. Warum gab es zum Beginn des Bologna-Prozesses keine Leitlinien? Wo sind die Lösun-gen für die Bachelor-Absolventen, die nun keinen Masterstudienplatz finden? Wie verspricht sich der Minister ein Aufrechterhalten des Bildungsniveaus, wenn das Abitur um ein Jahr und das Studium um zwei Jahre verkürzt wurde? Zu wichtigen Problemen scheint Heubisch keine Lösung parat zu haben.</p>
<p><strong>II.	Studienfinanzierung</strong></p>
<p>Die Ankündigung einer Bafög-Erhöhung war die erste Maßnahme, die auf die Proteste im Winter folgte. Mit dem Schnee ist nun aber auch der politische Wille geschmolzen, hier tätig zu werden. Bayern hat die Erhöhung im Bundesrat blockiert und bei den Studentenwerken gespart. Hier muss man zumindest momentan sagen: Versprechen nicht gehalten. Während also eine Bafög-Erhöhung in den Sternen steht, hält Bayern an den unsozialen Studiengebühren fest, obwohl sie die ohnehin problematische Selektivität unseres Hochschulsystems verschärfen. Das versteht die Staatsregierung unter Sozialverträglichkeit…</p>
<p><strong>III.	Mitbestimmung</strong></p>
<p>Dass Präsidenten ihre eigenen Wähler bestimmen, kennt man normalerweise nur aus Bananenrepubliken, doch seit 2006 ist ein solches Verfahren an Bayerns Hochschulen Realität. Bayerns Hochschulpräsidenten dür-fen nun die Hälfte ihrer eigenen Wähler selbst auswählen (Hochschulrat), mit der Rückendeckung des Wissenschaftsministers. Die Studierenden machen unter den Wählern des Hochschulpräsidenten eine von 16 Stimmen aus. Das legt nahe, dass der Minister an Mitbestimmung der Studierenden nicht interessiert ist.<br />
Dazu passt, dass kritische Stimmen im Freistaat kleingehalten werden. In 14 von 16 Bundesländern haben die Studierenden eine verfasste Studierendenschaft und damit eine starke Stimme. Nur in Bayern und Baden-Württemberg wird hier Zement angerührt, obwohl sich die Studierenden so kompromissbereit wie selten zuvor gezeigt haben. Anstatt die ausgestreckte Hand zu ergreifen, rudert der Minister mit dem Begriff der Zwangsmitgliedschaft herum. Er möchte nicht, dass die Studierendenvertretung für alle Studierenden sprechen darf und übersieht dabei, dass genau das der Status quo im Hochschulgesetz ist.</p>
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