Home » Meldungen

Profilierung auf Kosten der Region München

RSS 18 Januar 2010 371 views

Abgeordnete2008/Pfaffmann_Hans-Ulrich.jpg Pfaffmann: Der von dem Landtagsgrünen Hartmann geplante Protest gegen die Olympia-Bewerbung
ist verantwortungslos

Der Münchner SPD-Vorsitzende und Vorsitzende des Sportausschusses im Landtag Hans-Ulrich Pfaffmann kritisiert das eigennützige Vorgehen des „Einzelkämpfers“ Hartmann scharf:

„Obwohl die Bewerbungsgesellschaft beim Umweltschutz höchste Standards angesetzt hat und dank eines ausgeklügelten ökologischen Konzepts sämtliche Wettbewerbe klima- und flächenneutral stattfinden sollen, heizt Hartmann eine negative Stimmung gegen die Olympia-Bewerbung an. Hartmann setzt damit Einiges aufs Spiel: Nicht nur die vielen positiven Effekte eines solchen internationalen Sportereignisses auf Austragungsstädte, die Region und das ganze Land, sondern auch die
erfolgreiche Bilanz der mittlerweile ältesten rot-grünen Regierungskoalition in Deutschland. Er schadet damit den wirtschaftlichen, politischen und sportlichen Interessen der Stadt und der Region nachhaltig.“

Die Basis der Münchner Grünen hat eine Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Winterspiele ausdrücklich befürwortet. Ferner war und ist die gemeinsame Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königsee als Austragungsort ein wichtiger Bestandteil des Koalitionsvertrages von Münchner Grünen und SPD. Ludwig Hartmann scheint das nicht zu kümmern, im Gegenteil: Über alle verbindlichen Vereinbarungen und den Willen der Münchner Grünen hinweg will er, wie zuletzt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung verdeutlicht, eine Protestbewegung gegen Olympia organisieren.

Dabei könnten die olympischen Winterspiele in München zum weltweiten Vorbild für die ökologische Ausrichtung solcher Großveranstaltungen werden. olympia

Neue Eingriffe in Schutzgebiete, Bergwald und wichtige Biotopflächen werden vermieden, notwendige Versiegelungen an anderen Stellen ausgeglichen, Athleten-Wohnungen in Plusenergiebauweise errichtet, öffentliche Verkehrsmittel mit  Elektro- oder Hybridtechnik ausgestattet und vieles andere mehr. Von den ökonomischen Vorteilen der Spiele für die Kommunen und die Wirtschaft in Form von Infrastrukturmaßnahmen, Aufträgen und Umsätzen, insbesondere in den Bereichen Bau, Dienstleistung, Handel, Gastronomie und Tourismus,  sowie dem Ansehensgewinn der Gastgeber in der Welt ganz zu schweigen.


Pfaffmann: „Ludwig Hartmann soll seine Profilierungsversuche als neuer Landtagsabgeordneter bitte nicht gegen die Interessen der Region ausleben und das Ziel friedlicher und ökologischer Spiele von Anfang an schlechtreden. Es ist entlarvend, dass ausgerechnet einem Mandatsträger der Grünen, der noch nicht einmal seinen Arbeitsschwerpunkt in München hat, der hervorragende ökologische Ansatz der Bewerbung offensichtlich vollkommen egal ist. Auf diese Weise profiliert sich Hartmann nicht, er blamiert sich und seine Partei.“

Hinterlassen Sie ihr Kommentar!

Hier kommentieren oder trackback von eigener Seite. Sie können die Kommentare auch als RSS abonnieren.

Kein Spam.

Sie können diese Themenmarkierungen nutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>