Referendare müssen draußen bleiben
Pech für Schüler und Junglehrer
Wenn die Staatsregierung es ernt meint mit der Bildung, muss sie alle Referendare einstellen, die sich zum 1. Februar beworben haben. Das fordert der Bildungsexperte und Münchner SPD-Vorsitzende Hans-Ulrich Pfaffmann gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Landtag. Darüber hinaus sollen alle Referendare und Lehramtsanwärter nach erfolgreicher Ausbildung ein Angebot zur Übernahme in den staatlichen Schuldienst für zwei Jahre erhalten.
Der Vorsitzende des Bildungsausschusses Pfaffmann hält es für untragbar, dass selbst gute Absolventen keine Chance bekommen: „Die jungen Lehrer sind mit Recht tief enttäuscht von der eiskalten Haltung des Kultusministeriums, die trotz Lehrermangels die Bewerber nicht einstellen.”
Die Unsicherheit, nach der Ausbildung eine Anstellung zu erhalten, mache den Lehrerberuf unattraktiv. „Wir müssen den jungen Lehrerinnen und Lehrern eine Perspektive bieten und sie besser bezahlen”, erklärt Pfaffmann. Der Dringlichkeitsantrag der SPD sieht außerdem vor, die Unterrichtsverpflichtung der Referendare auf zehn Wochenstunden zu reduzieren und die Anwärterbezüge um 190 Euro zu erhöhen.
(27.01.2010)











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