Pfaffmann: Wer G8 sät, erntet Streik…
Offener Brief an Kultusminister im Vorfeld der Demonstrationen am 12. Februar
Wer Hals über Kopf das G8 einführt, zuwenig Lehrer einstellt und kaum Ganztagsangebote schafft, muss sich über Schülerstreiks nicht wundern, weiß der Münchner SPD-Vorsitzende und Bildungs-Sprecher im Landtag, Hans-Ulrich Pfaffmann. Im Vorfeld der für Freitag, 12. Februar geplanten Demo hält Pfaffmann deshalb den bayerischen Schulminister in einem offenen Brief dazu an, die Schüler in Ruhe für ihr Recht auf bessere Bildung streiken zu lassen:
„Im Namen der SPD-Landtagsfraktion Bayern bitte ich Sie, von Repressalien jeglicher Art für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler abzusehen”, schreibt Pfaffmann. “Sie fordern mehr Lehrer in kleineren Klassen, einen Ganztagsbetrieb an den Schulen, bessere Busanbindung.”
Diese Forderungen seien nachvollziehbar und begründet, sagt Pfaffmann, und dass die Schülerinnen und Schüler sich dafür engagieren “verdient großen Respekt und ist ein gutes Zeichen dafür, dass junge Menschen mit friedlichen Mitteln an gesellschaftlichen Prozessen teilnehmen und bereit sind, sich für ihre Ziele einzusetzen”.
(01.02.2010)











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