Olympia 2018: “Geschlossene Anstrengung nötig”
Ein Wintermärchen in Oberbayern? Willy Bogner wirbt im Landtag für Olympia 2018
Der Vorsitzende der Bewerbungsgesellschaft erläutert Konzept für umweltfreundliche und nachhaltige Winterspiele
Der ehemalige Spitzensportler Willy Bogner stellte bei einem Besuch in der SPD-Landtagsfraktion die zahlreichen Vorteile heraus, die für München, Bayern und ganz Deutschland durch eine Austragung der Olympischen Spiele entstehen würden, womit er nicht nur finanzielle Gewinne meinte. Ähnlich wie bei der Fußball-WM 2006 erwartet Bogner für die Spiele 2018 einen großen Imagegewinn für das Land. Um den Zuschlag zu erhalten, seien „geschlossene Anstrengungen nötig, auch die SPD-Fraktion spielt hierbei eine wichtige Rolle”, erläuterte der heutige Modeunternehmer.
Sollten die Spiele in München ausgetragen werden, hat sich Bogner ehrgeizige Ziele gesetzt: Olympia kann ohne Kostenbeteiligung des Steuerzahlers finanziert werden, etwa durch den Gewinn von Privatinvestoren oder die Erzielung von Fernsehgeldern. Außerdem hat Bogner den Anspruch, dass die Winterspiele in München „die umweltfreundlichsten und nachhaltigsten Spiele der letzten 20 Jahre” werden sollen.
Die SPD-Fraktion unterstützt die Münchner Bewerbung geschlossen und würde dieses einmalige Sportereignis sehr gerne in München und Umgebung begrüßen.

Willy Bogner (rechts) mit Fraktionschef Markus Rinderspacher bei der Landtags-SPD.
(16.06.2010)











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