20.04.2012

CSU sagt wiederholt die Unwahrheit in Sachen Kinderbetreuung

Immer wieder wiederholen die Vertreter der CSU ihre falsche Behauptung, in München komme der Ausbau der Betreuungsplätze für Kleinkinder nicht voran, während in Bayern alles besser wäre.

Hans-Ulrich Pfaffmann, MdL, Vorsitzender der Münchner SPD

Hans-Ulrich Pfaffmann, Vorsitzender der Münchner SPD:

„Die CSU-Lügenmärchen in Sachen Krippenversorgung sind ausschließlich wahlkampfmotiviert und sollen nur von den eigenen jahrelangen Versäumnissen beim Ausbau der Betreuungsinfrastruktur ablenken.“

Tatsache ist: Während der Amtszeit von Christian Ude und der rot-grünen Stadtregierung ist die Zahl der Krippenplätze in München von 1.717 um 8383 auf mehr als 10.000 angestiegen. Dies ist ein Zuwachs um 488 Prozent!

In den Jahren 1978 bis 1984, in denen die CSU den Münchner Oberbürgermeister stellte, wurde dagegen kein einziger Krippenplatz in München geschaffen. 

Die Betreuungsquote der unter Dreijährigen liegt in München mit 27 Prozent weit über dem bayerischen Landesdurchschnitt von 20,6 Prozent. In den CSU-regierten Städten Ingolstadt und Augsburg ist die Betreuungsquote mit 18,2 Prozent deutlich niedriger. 

Ziel der rot-grünen Stadtratsmehrheit in München ist die Erhöhung der Betreuungsquote auf 60 Prozent in den nächsten Jahren.

Hans-Ulrich Pfaffmann: „Die rot-grüne Stadtregierung steht sowohl bei der aktuellen Lage als auch bei ihrer Zielsetzung in puncto Kleinkinderbetreuung deutlich besser da als die schwarz-gelbe Koalition. Die CSU sollte deshalb aufhören, ihr Versagen beim Ausbau der Betreuungsplätze zu verschleiern und mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ich empfehle den Christsozialen, ihre Kraft lieber gezielt in den schnellen Ausbau von Krippenplätzen in ganz Bayern zu stecken – am besten mit den für das Betreuungsgeld vorgesehenen Finanzmitteln!“